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10 Umweltgebote des Jugendhilfezentrums Bernardshof

Umweltgebot 1

Das Leitbild des Katholischen Erziehungsvereins für die Rheinprovinz e. V. als am katholischen Weltbild orientierten Träger des Jugendhilfezentrums Bernardshof (JHZ) ist für uns Richtschnur unseres Handelns. Gott hat den Menschen die Erde anvertraut, um auf ihr zu leben, sie zu behüten (Gen 2,15) und sich um die Entwicklung der Schöpfung zu kümmern.

Wir begreifen Leben und Welt als Gabe Gottes und als besondere Aufgabe, unsere Verantwortung für die Schöpfung wahrzunehmen. Daher lassen wir nicht zu, dass mit den Gütern der Erde und mit Gottes Schöpfung verantwortungslos und ohne Rücksicht auf das Wohl künftiger Generationen und der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen umgegangen wird.

Umweltgebot 2

Wir geben durch vorbildliches Verhalten und Handeln in den verschiedenen Aufgabenbereichen des JHZ ein Beispiel und tragen durch nachhaltige Bildung und Erziehung zur Sicherung der Lebensgrundlagen der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen bei.

Umweltgebot 3

Wir handeln und wirtschaften zum Wohle aller umweltgerecht und sozialverträglich sowohl im Erziehungsalltag, in Hauswirtschaft und Verwaltung wie auch insbesondere in Schule und Ausbildung. Das heißt im Einzelnen:

  • Wir beschaffen bevorzugt die in Herstellung, Gebrauch und Entsorgung insgesamt umweltverträglichsten Produkte.
  • Wir nutzen Energie, Wasser, Materialien und Flächen sparsam und umweltgerecht.
  • Wir tragen dafür Sorge, dass Abfälle vermieden und unvermeidbare Abfälle verwertet oder umweltgerecht entsorgt werden.
  • Wir verpflichten uns, alle umweltrelevanten Auflagen, Gesetze und Vorschriften zu beachten und einzuhalten.
  • Wir bevorzugen – wo möglich – Waren aus Fairem Handel.
  • Wir beziehen unsere Vertragspartner in unsere Aktivitäten zum Umwelt- und Gesundheitsschutz ein und berücksichtigen bei der Auswahl unserer Geschäftspartner ökologische und soziale Standards.

Umweltgebot 4

Wir schaffen ein umfassendes Verständnis von „Nachhaltiger Entwicklung“ durch Wahrnehmung und einfühlendes Verstehen unserer natürlichen, kulturellen und sozialen Umwelt. Damit einhergehend fördern wir das Wachsen eines die Umwelt schützenden und bewahrenden Bewusstseins sowie die Herausbildung einer entsprechenden Haltung aller im JHZ lebenden und arbeitenden Menschen.

Umweltgebot 5

Wir beteiligen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Kinder und Jugendlichen an diesem Prozess und regen so die Entwicklung vielfältiger Kompetenzen und Umweltaktivitäten in allen Arbeits- und Lebensbereichen des JHZ an.

Umweltgebot 6

Entsprechend der Zielsetzung unserer pädagogischen und therapeutischen Arbeit schaffen wir insbesondere für die Kinder und Jugendlichen Bedingungen, die ihnen eine Teilhabe an allen unseren Aktivitäten zum Umweltschutz ermöglichen.

Umweltgebot 7

Wir streben eine stetige Verbesserung des Umweltschutzes in allen Bereichen des JHZ an. Über die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben hinaus setzen wir die bestverfügbare, umweltschonende Technik ein, soweit dies wirtschaftlich vertretbar ist.

Umweltgebot 8

Wir führen ein Umweltmanagementsystem ein, mit dem wir unsere Umweltaspekte erfassen, regelmäßig bewerten und unsere Handlungsprogramme umsetzen, um unsere Umweltleistung zu verbessern.

Umweltgebot 9

Wir pflegen den intensiven Dialog mit allen Beteiligten, informieren die Öffentlichkeit über unsere Umweltaktivitäten und suchen die Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen, kommunalen Behörden, Fachverbänden und kirchlichen Einrichtungen.

Umweltgebot 10

Wir entwickeln und realisieren Erfahrungsräume für eine umweltfreundliche, nachhaltige Lebenswelt, in der sich die Kinder, Jugendlichen, Beschäftigten und Gäste wohlfühlen und motiviert werden, ihre Lebenswelt selbst umweltgerecht und nachhaltig zu gestalten.