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Unsere Klassen

Das pädagogische Angebot der UNESCO Projekt-Schule ist auf den Förderbedarf unserer Schülerinnen und Schüler ausgerichtet. Neben den regulären Klassen bieten wir auch auf ganz spezfischen Förderbedarf ausgerichtete Klassen an:

AD(H)S-Klasse

Das Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Syndrom stellt junge Menschen und ihre Eltern vor ganz besondere Herausforderungen. Mit dem schulischen Alltag in Regelschulen sind junge Menschen, die von AD(H)S in Verbindung mit komorbiden Störungen betroffen sind, meist überfordert.

 

An der UNESCO Projekt-Schule im Jungendhilfezentrum Bernardshof hat man sich auf dieses Störungsbild eingestellt und dazu eigene AD(H)S-Klassen eingerichtet. Diese sind klein genug, um ganz individuell auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen einzugehen und bieten im besonderen Maße eine Strukturierung des Unterrichtsgeschehens und des Tagesablaufes an.


ASS-Klasse


Diese Klasse ist auf die besonderen Förderbedürfnisse von Schülerinnen und Schülern, die von der Autismusspektrumsstörung (ASS) betroffen sind, ausgerichtet.

Wichtiger Bestandteil des Konzepts ist der Teacch-Ansatz sowie ein enger Austausch mit den stationären und teilstationären Gruppen sowie der Austausch mit Therapeuten und eine regelmäßige Elternarbeit/Elterntraining, um die Kinder und Jugendlichen gezielt und nachhaltig zu fördern. 
Eine enge Vernetzung der Bezugspersonen am Schulvormittag ermöglicht es uns im schulischen Kontext differenzierten Fachunterricht in den Bildungsgängen Grundschule, Berufsreife und im Förderschwerpunkt Lernen anzubieten und die Schüler so auf ihre berufliche Laufbahn vorzubereiten.

Heilpädagogische und sozialpädagogische Gruppenförderung am Nachmittag unterstützt die Kinder und Jugendlichen mit Rückzugstendenzen zudem dabei, soziale Interaktion und Kommunikation im Rahmen des Möglichen zuzulassen.

Das pädagogische Konzept basiert auf der Grundlage des Teacch-Ansatzes. Dieser zeichnet sich , durch eine klare Raumstrukturierung, einhergehend mit visuellen Symbolen und farblichen Akzenten zur Orientierung aus. Die Schüler erfahren so die notwendige Sicherheit und Orientierung, die sie zur Selbstentfaltung und Weiterentwicklung ihrer Individualität benötigen.

Mut statt Wut-Klasse Plus

Die neue Klasse MSW (Mut statt Wut) arbeitet eng mit den stationären und teilstationären Erziehern der Gruppen zusammen. Die Basis dieser Zusammenarbeit bildet das "Faustlos"-Konzept des Heidelberger Präventionszentrums. Hierbei steht das Erlernen alternativer Verhaltensweisen und sozialer Handlungskompetenzen im Vordergrund: Die Entwicklung und Manifestierung von Impulskontrolle (Umgang mit Ärger und Wut) sowie Empathiefähigkeit sind Hauptinhalte dieses Gewaltpräventionstrainings und werden in Form von Curricula hochfrequent in den Unterricht integriert.

Zudem arbeitet die Klasse mit zahlreichen Lernfeldern und Techniken zur Selbstwahrnehmung im Sportbereich und in der Erlebnispädagogik. Regelverhalten, Körperwahrnehmung, Selbstkontrolle und Kooperation fordern und fördern den Teamgeist und alltägliche Fairness. Seit diesem Schuljahr erhalten die Schüler der MSW-Plus Klasse eine gezielte musikalische Förderung integriert im Klassenverband und werden dazu angeleitet, ihre musikalischen Kompetenzen auszubauen und zu ergänzen. Dies ist für die schulische Ablaufgestaltung und die Unterstützung der MSW-Plus Klasse bei schulischen Festen eine große Bereicherung und Unterstützung.